Systemtheoretische Ästhetik

Der hier vorgelegte prototypische Entwurf einer adaptativ und modular angelegten Theoriearchitektur synthetisiert Erkenntnisse der Neueren Ästhetik, der Neuen Phänomenologie, des Neuen Realismus, der Bildwissenschaften, des Civic- und Next Society Design, sowie der Logik und Ästhetik der Hypermedien mit Parametern der Modernen Systemtheorie zu einer in ersten Ansätzen skizzierbaren Systemtheoretischen Ästhetik. Die Arbeit versteht sich selbst als digitale künstlerisch-theoretische Skulptur. Ihr Erkenntnisgewinn ergibt sich derzeit durch triviale (nichtautomatisierte) Verknüpfung modular angelegter Theoriebausteine zu geschlossenen Verstehenszusammenhängen...

holmavic moving images

im mai 2015 fand im rahmen der extra muros der pbsa, eine seminaristische exkursion nach holmavik (island) statt. an der veranstaltung nahmen studierende der architektur und des kommunikations­designs unter der leitung von prof. dr. stefan asmus, prof. britta wandaogo und kurt heuvens teil. es entstanden fachübergreifende projekte im fotografischen, filmischen und installativen kontext.

dauður hvalur talar

zwölf studierende und zwei dozenten der hochschule düsseldorf machen sich auf die reise an die grenze und mischen sich ein, konfrontieren sich mit einem anderen blick auf natur, mythen und philosophie. plötzlich läuft die zeit nicht mehr wie gewohnt, angesichts des wunders roher, fremdartiger schönheit. in diesem nirgendwo ist die bühne groß für den künstlerischen übergriff auf dokumentarische bildproduktion, provoziert eine intensive gemeinschaftliche erfahrung von kunst, visuellem erleben und gestalterischer vision unter dem einfluss theoretischer reflexion — zwischen reißenden flüssen und stillen fjorden, modernität und mythologie, einer kosmopolitischen hauptstadt und verlassenen bauernhöfen. und abends wird es dann zum zweiten mal hell. exkursion nach island unter der leitung von prof. dr. phil. stefan asmus und dipl. des. arne rawe im mai 2014.

36N5W

“Wir wollen die Anwesenheit der Abwesenden demonstrieren und die Spuren der Flüchtlinge im Stadtbild sichtbar machen”   Der Film 36N5W setzt sich mit der Flüchtlingsproblematik auseinander und dokumentiert eine künstlerische Intervention in Tarifa (Andalusien).  36N5W – die Spuren der Abwesenden ist von der europäischen Jury in Brüssel bei dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb „Migranten in Europa“ (www.migrantsineurope.eu/de) zu den 7 Finalisten im Bereich Film ausgewählt worden. Insgesamt gab es 1500 Einreichungen und eine Beteiligung von 770 Hochschulen aus ganz Europa. Leitung: Prof. Britta Wandaogo, Prof. Markus Pasing und Prof. Stefan Asmus.  

Ausstellung 2013

Hundert Kilometer südlich vom Polarkreis wird es nicht dunkel und das Wasser sprudelt heiß aus den Bergen. Es gibt verborgene Leute und Vulkane, die ganz Europa lahmlegen. Das Leben in den Dörfern ist von David Lynch inszeniert und jedes Foto gerät fast zwangsweise kitschig, denn das Licht wird vom Meer permanent in tausend Teile gebrochen. Eine Exkursion in den hohen Norden Islands ist das Gegenteil von Goethes Italienreise: Reduktion statt Opulenz. Ein karger, kalter, klarer Ort, an dem das Innenleben den Raum bekommt, den es verdient.

CREATING SPACE

Creating Space – das ist das Lichtprojekt am Sparda-Carré in Bonn. Von 2010-2016 wurden unter der Leitung von Professor Dr. Stefan Asmus und Professor Dr. Reiner Nachtwey auf der Medienfassade des Gebäudes der Sparda-Bank West eG in Bonn Lichtkunstwerke von Studierenden des FB Design der Hochschule Düsseldorf gezeigt. Die künstlerischen Projekte sind sehr unterschiedlich, doch steht ein Thema im Mittelpunkt: die Zeit und ihr Bedeutungsspektrum für die moderne, urbane Gesellschaft.

Djupavic 2012

"Island kostet die Welt, es gibt verborgene Leute und Reykjavík explodiert gleich"

13001 Frioul

Im September 2004 fand auf der Insel Frioul (zugehörig zur Stadt Marseille) ein einwöchiges Arbeitstreffen von 30 Künstlern/Künstlerinnen aus der ganzen Welt statt. Ziel war es, durch wechselseitige Inspiration, sowie durch Bezugnahme zur Lokalität sich in einen Schaffensprozess zu begeben, der am Ende der Woche in eine Ausstellung der Arbeitsergebnisse mündete. Das gesamte Geschehen auf der Insel wurde von einer 16 Personen starken Gruppe Düsseldorfer Designer (Professoren und Studierende) dokumentiert. Das umfangreiche Material (12.000 Fotos, 70 Stunden Film, ca. 40 Interviews und weitere Soundfiles) wurde als interaktive Anwendung und als Buch verarbeitet.

Kommunikationsmaschine

 
Die Projektgruppe FACE hat unter der Leitung von Stefan Asmus und Thomas Molck von 2002 bis 2004 die bis 2015 und in Teilen noch heute gültige Informationsarchitektur der Hochschule Düsseldorf erarbeitet. Kernstück war ein webbasiertes Containersystem für die interaktive Aufbereitung und dynamische Präsentation von Informationen (interne und externe Kommunikation) auf der Basis von Open Source. Die Entwicklungsarbeit wurde umfangreich dokumentiert und im Artikel "Kommunikationsmaschine" beschrieben...