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Vita Prof. Dr. Stefan Asmus

2026-03-22T19:43:15+01:00

Professor  Stefan Asmus – Wissen, Gestaltung und Neue Kybernetik

Professor Dr. phil. Stefan Asmus war langjähriger Dekan und Institutsleiter an der Peter Behrens School of Arts der Hochschule Düsseldorf. Zuvor war er Vertretungsprofessor für Systemdesign an der Kunsthochschule Kassel und langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ästhetik und Kulturvermittlung bei Bazon Brock in Wuppertal. Promotion summa cum laude ebenda.

Mit seinen Arbeiten leistet er maßgebliche Beiträge an der Schnittstelle von Wissen, Gestaltung und digitaler Transformation. Am Fachbereich Design der Peter Behrens School of Arts etablierte er den zuvor entwickelten Bereich des Wissensdesigns, eine eigenständige Theorie und Praxis, die komplexes Wissen in mediale Formen übersetzt und dadurch zugänglich und gestaltbar macht. Auf diese Weise hat Asmus über mehr als drei Jahrzehnte einen Denk- und Erfahrungsraum geschaffen, der die strukturellen Bedingungen und die ästhetischen Dimensionen von Wissen zugleich reflektiert und zur Darstellung bringt.

Parallel dazu initiierte und prägte er das Gebiet des Civic Design, in dem gesellschaftliche Prozesse systematisch reflektiert und mittels Design als soziale und kulturelle Praxis aktiv begleitet werden. Civic Design versteht Asmus nicht als bloß technisch-planerische Lösung, sondern als Prozess des gestaltenden Eingreifens, der gesellschaftliche Systeme öffnet, sichtbar macht und deren qualitative Transformation ermöglicht. Gerade in der Auseinandersetzung mit der digitalen Transformation zeit er, dass es bei Digitalisierung nicht primär um technologische Effizienz geht, sondern um kulturelle Neuordnung, um die Gestaltung offener Möglichkeitsräume und um die Sicherung von Tiefe, Resonanz und Qualität.

Das Herzstück seines theoretischen und gestalterischen Schaffens bildet die Entwicklung einer fortlaufenden systemtheoretischen Ästhetik. Dieses Werk, das sich rhizomatisch als digitale Reflexionseinheit entfaltet, macht sichtbar, dass Wissen nicht bloß als Inhalt vermittelt, sondern als System gestaltet werden muss. Asmus’ digitale Theorie-Skulptur verkörpert die Einsicht, dass komplexe Wissensbestände eine adäquate Form der Repräsentation erfordern, die nicht linear, sondern vernetzt und dynamisch angelegt ist. So entstand über viele Jahre ein singuläres, lebendiges Denk- und Werkgefüge, das klassisch-wissenschaftliche Grenzziehungen bewusst überschreitet, um für die Gestaltungspraxis fruchtbar zu werden.

Diese intensive Auseinander­setzung mündete schließlich in erste wesentliche Ansätze seiner Neuen Kybernetik. Sie ist weniger bloße Theorie als eine eigenständige Form des Weltzugangs, weniger technisches Regelwerk als poetisch reflektierte Haltung gegenüber dem Wirklichen. Systeme erscheinen hier als offen, resonant und selbstreflexiv, Gestaltung nicht als Kontrolle, sondern als Eröffnung von Möglichkeitsräumen. Im Zentrum steht nicht die Fixierung, sondern die dynamische Verschränkung von Differenz, Leere und Form. Gerade durch diesen Schritt, also durch die Überschreitung traditioneller wissenschaftlicher Horizonte, schafft Asmus Räume für eine Ästhetik, die zugleich poetisch und pragmatisch, tiefgründig und klar ist.

Sein Denken und Wirken ist dadurch geprägt, dass es unterschiedliche Felder nicht nebeneinander belässt, sondern systematisch aufeinander bezieht, nicht nur Theorie und Praxis, sondern auch Wissenschaft und gestalterische Intervention. Gerade in dieser Verschränkung liegt die besondere Wirksamkeit seiner Arbeit.

Asmus’ Arbeiten zeigen, dass Gestaltung nicht bloß technischer Vollzug ist, sondern eine wesentliche Artikulation unseres Weltbezugs. Sie sind ein Plädoyer für eine ganzheitliche Sicht auf digitale, gesellschaftliche und epistemische Prozesse und zugleicheine Einladung, die Welt nicht nur zu betrachten, sondern bewusst, poetisch und resonanzfähig mitzugestalten.

Weitere Informationen zu seinem Werk finden sich unter:

 

Vita Prof. Dr. Stefan Asmus2026-03-22T19:43:15+01:00

Vorträge & Publikationen

2026-05-22T16:45:13+02:00

WELTDESIGN.
Entwurf einer Neuen Kybernetik des Gestaltens.
Eine systemtheoretisch fundierte Ontologie der Gestaltung als Praxis der Weltkonstitution,
erscheint 2026 als internationale Publikation.

DESIGNERS UNDERWORLD.
eine Tiefenstrukturanalyse des Gestalterischen
erscheint 2026/27 als internationale Publikation.

BEWUSSTSEIN IM ZEITALTER DER KI.
Ein Beitrag zur Neuen Kybernetik
erscheint 2026/27 als internationale Publikation.

ÄSTHETISCHES SYSTEM.
Entwurf einer systemischen Epistemologie gestalterischen Denkens und Tätigwerdens im Digitalen Zeitalter.
Eine digitale künstlerisch-theoretische Skulptur.
Düsseldorf, fortlaufend seit 1999
www.asmus.de

Algorithmus und Poesie.
Überlegungen zur eigenständigen Wertigkeit der poetischen Dimension im Unterschied zur rechnenden Instanz, ihrer Logik und Algorithmen.
Vortrag auf dem internationalen Symposium „Design and Digitization„,
Düsseldorf, November 2018

Weltdesign.
Überlegungen zum gestalterischen Gegenstands- und Weltbezug unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisbestimmung von Leere und Fülle (Form).
Vortrag auf dem internationalen Symposium „Realism in Design„,
Düsseldorf, Mai 2017

Creating Space
Hg: Stefan Asmus, Reiner Nachtwey.
Fakultät Design PBSA Hochschule Düsseldorf, institut bild.medien
Düsseldorf 2016

Twenty years ago.
Medientheorie im Kontext der Nächsten Gesellschaft,
in: Dieter Fuder – Der Funke der Semantik. Designtheorie als Erkenntnismethodik.
Hg.: Irmgard Sonnen, Düsseldorf 2013

Das Design der Nächsten Gesellschaft

Vortrag Kunsthochschule für Medien,

Köln, Juni 2013

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Vorträge & Publikationen2026-05-22T16:45:13+02:00

Ästhetisches System

2026-05-24T12:03:45+02:00

Dieses Projekt untersucht ästhetische, qualitative und gestalterische Prozesse in ihrer Tiefenstruktur entlang einer rhizomatischen Denkbewegung.
Der funktionalen, technischen und algorithmischen Verengung der Gegenwart setzen wir Gestaltung als grundlegendes Prinzip der Welterschließung, der Sinnbildung und der Weltverbundenheit entgegen. Zugleich bestimmen wir Gestaltung neu als kulturelle, epistemische und existenzielle Praxis.

(Stefan Asmus, 2026)

Unsere primäre Erfahrung der Wirklichkeit – die Welt, wie sie uns zunächst erscheint – gründet in Substanzen. Wir sehen Dinge, Körper, fest verortete Entitäten. Doch je tiefer wir schauen, desto mehr entzieht sich diese Festigkeit. (vgl. Tiefenstrukturanalyse)
Die Quantenphysik hat uns gelehrt: Wirklichkeit ist kein Baukasten fester Teile, sondern ein Feld von Möglichkeiten. Ein Elektron ist zugleich Welle und Teilchen, bis der Akt der Beobachtung es zwingt, eine Form anzunehmen. Heisenbergs Unschärferelation zeigt, dass Gewissheit immer partiell ist – je genauer der Ort, desto unbestimmter die Bewegung, je klarer die Bewegung, desto diffuser der Ort.

Diese Einsicht erschüttert den Substanzglauben. Sie macht sichtbar, dass Wirklichkeit nicht im Ding, sondern in der Relation liegt. Nicht Masse, sondern Schwingung. Nicht Identität, sondern Differenz.

Genau hier setzt das systemische Denken an. Systemtheorie beschreibt die Welt nicht als Sammlung von Objekten, sondern als Gefüge von Unterscheidungen. Ein System hält sich nicht durch Substanz, sondern durch Operationen. Es existiert, indem es Unterschiede macht, Selektionen vornimmt, Resonanzen erzeugt. Wirklichkeit erscheint so als Selbstorganisation, als Prozess, der sich in der Differenz von Innen und Außen formt.

Resonanz ist dabei der Schlüssel. Sie verbindet System und Umwelt, Beobachter und Beobachtetes. Resonanz ist die Art, wie das eine im anderen hörbar wird, ohne sich aufzulösen. So wie das Quantenfeld keine stumme Leere ist, sondern voller Fluktuationen, voller Schwingungen, so ist auch die ästhetische Dimension keine bloße Oberfläche, sondern ein Medium, in dem Bedeutungen entstehen.

Die Konsequenzen dieser Einsichten sind weitreichend. Wenn Substanzen zerfließen und Relationen zum Grundmuster der Wirklichkeit werden, dann verändert sich auch unser Zugang zur Welt. Wahrnehmung – aisthesis–  ist nicht bloßes Abbilden, sondern ein Prozess des Gestaltens. Jede Wahrnehmung ist Selektion, jede Entscheidung zugleich Ausschluss und Öffnung. Wahrheit lässt sich nicht fixieren, sie ereignet sich in Feldern der Resonanz. Darum steigt der Stellenwert der Ästhetik. Was lange als philosophische Randdissziplin verstanden wurde, erweist sich als Fundament unseres Weltzugangs und der Weltverbundenheit. Die ästhetische Dimension zeigt sich als Grundbedingung empirischer Wirklichkeitserfahrung. Sie beschreibt, wie Welt überhaupt sichtbar, erfahrbar, begreifbar wird – nicht als starres Gerüst, sondern als offenes Feld.

So wird die Welt erkennbar als rhythmisches Gewebe von Klang, Bewegung und Differenz, das wir nicht beherrschen, sondern in dem wir uns verorten. Ästhetik macht spürbar, dass jede Ordnung vorläufig bleibt, dass Unbekanntes immer mitgeführt wird. Sie fordert uns auf, im Ungewissen Verlässlichkeit zu erspüren, im Chaos Gestalt zu erkennen, Komplexität zu reduzieren, ohne Tiefe preiszugeben, Sinn hervorzubringen, wo Unbestimmtheit regiert und Unbestimmtheit zu bewahren, wo Sinnangebote totalitäre Züge annehmen.

Ästhetisches System2026-05-24T12:03:45+02:00

institut bild.medien

2025-01-13T13:10:58+01:00

Das institut bild.medien ist ein künstlerisch-wissenschaftliches Forschungsinstitut der Fakultät Design an der Peter Behrens School of Arts der Hochschule Düsseldorf. Ziel ist die Wahrnehmung von Entwicklungs- und Forschungsaufgaben an der Schnittstelle von gestalterischer Praxis und theoretischer Forschung in den Schwerpunktbereichen Bild, interaktive Medien und Hypermedien. Professor Asmus ist Gründungsdirektor und Leiter des Instituts bis März 2025, dann übergibt er Prof. Kay Schröder die Leitung, bleibt aber weiterhin Mitglied im Institut. http://bildpunktmedien.eu (mehr …)

institut bild.medien2025-01-13T13:10:58+01:00

holmavic moving images

2017-11-28T18:42:19+01:00

im mai 2015 fand im rahmen der extra muros der pbsa, eine seminaristische exkursion nach holmavik (island) statt. an der veranstaltung nahmen studierende der architektur und des kommunikations­designs unter der leitung von prof. dr. stefan asmus, prof. britta wandaogo und kurt heuvens teil.

es entstanden fachübergreifende projekte im fotografischen, filmischen und installativen kontext.

holmavic moving images2017-11-28T18:42:19+01:00

Warum sprechen wir im digitalen Zeitalter von Metaphysik?

2021-08-23T23:29:34+02:00

Weil die Digitale Maschine und mit ihr alle rechnenden Instanzen der Gesellschaft einschließlich ihrer medialen Vermittlungsinstrumente einen Totalisierungstrend der Sichtbarkeit, der Simultanverfügbarkeit sowie der Oberflächenabsolutierung generiert und zwar unter folgenschwerer Auslassung phänomenaler Tiefen-, Unschärfe- und Hintergründigkeitserkundung der Wirklichkeitsstruktur. Die rechnende Maschine kennt weder die  Transzendenz der westlichen, noch die Immanenz der östlichen Denksysteme. Sie arbeitet sich an der Kompliziertheit von Vorgängen ab, nicht jedoch am Problem der Komplexität

Metaphysik

Warum sprechen wir im digitalen Zeitalter von Metaphysik?2021-08-23T23:29:34+02:00

Zur Gestaltung interaktiver Systeme im Kontext Bildender Wissenschaft.

2019-11-04T20:47:40+01:00

Die Anforderungen an das Fach “Interaktive Systeme/Hypermedia” gehen über die praktischen Anforderungen an Screendesign oder Interfacedesign hinaus.
Die Digitalen Medien, allen voran das Internet sind in der Lage, Informationen nicht nur auf neue Art zu präsentieren, sondern durch die Spezifik ihrer Aufbereitung neu zu formatieren. Insbesondere das Internet ist eine dramatische Erweiterung unseres kognitiven Raumes, eine reale Virtualität, die der Mensch als Wohnwesen zum Zweck seiner Behausung erschliessen muss…

Zur Gestaltung interaktiver Systeme im Kontext Bildender Wissenschaft.2019-11-04T20:47:40+01:00

LANDESDEKANEKONFERENZ DESIGN NRW

2021-08-24T00:01:49+02:00

Die Landesdekanekonferenz Design NRW ist eine bundesweit einzigartige Hochschulinitiative, die das Thema Designausbildung nachhaltig, überregional und international stärkt. Möglich macht dies der offene Austausch und die ergebnisorientierte Zusammenarbeit der neun Designfachbereiche der staatlichen Hochschulen in NRW. Das etablierte Arbeitsgremium Landesdekanekonferenz Design NRW bezieht Position zu wesentlichen Themen der Forschung und Lehre an staatlichen Design-Hochschulen in NRW.

Asmus ist Initiator und war bis zu seinem Ausscheiden als Dekan langjähriges Mitglied der Landesdekanekonferenz Design NRW. Er entwickelte gemeinsam mit Prof. Philipp Heidkamp (KISD) das Projekt des Designwanderns.

 

LANDESDEKANEKONFERENZ DESIGN NRW2021-08-24T00:01:49+02:00

dauður hvalur talar

2017-11-28T18:45:05+01:00

zwölf studierende und zwei dozenten der hochschule düsseldorf machen sich auf die reise an die grenze und mischen sich ein, konfrontieren sich mit einem anderen blick auf natur, mythen und philosophie. plötzlich läuft die zeit nicht mehr wie gewohnt, angesichts des wunders roher, fremdartiger schönheit. in diesem nirgendwo ist die bühne groß für den künstlerischen übergriff auf dokumentarische bildproduktion,
provoziert eine intensive gemeinschaftliche erfahrung von kunst, visuellem erleben und gestalterischer vision unter dem einfluss theoretischer reflexion — zwischen reißenden flüssen und stillen fjorden, modernität und mythologie, einer kosmopolitischen hauptstadt und verlassenen bauernhöfen. und abends wird es dann zum zweiten mal hell.

exkursion nach island unter der leitung von prof. dr. phil. stefan asmus und dipl. des. arne rawe im mai 2014.

dauður hvalur talar2017-11-28T18:45:05+01:00

Hypermedia.

2021-08-23T23:50:52+02:00

In hypermedialen digitalen Umgebungen wird der Computer nicht nur als Werkzeug, sondern vor allem als Medium relevant. Gestaltung setzt hier auf technischen Algorithmen und Codierungen auf, die ihre Wirkung im Kontext kommunikativer, kultureller und künstlerischer Dimensionen entfalten. Deshalb muss mit einem erweiterten Gestaltungsansatz gearbeitet werden, der die Dimension von technischer Codierung, bildnerisch-anschaulicher Gestaltung, digitaler kultureller Evolution und relevanter Theorie (Reflexivität) umgreift.

Hypermedia.2021-08-23T23:50:52+02:00

36N5W

2026-03-22T19:55:47+01:00

“Die Toten der Meere gehören uns Allen.

Wir wollen die Anwesenheit der Abwesenden demonstrieren und die Spuren der Flüchtlinge im Stadtbild Tarifas sichtbar machen”

 

Der Film 36N5W setzt sich mit der Flüchtlingsproblematik auseinander und dokumentiert eine künstlerische Intervention in Tarifa (Andalusien).  36N5W – die Spuren der Abwesenden ist von der europäischen Jury in Brüssel bei dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb „Migranten in Europa“ (www.migrantsineurope.eu/de) zu den 7 Finalisten im Bereich Film ausgewählt worden. Insgesamt gab es 1500 Einreichungen und eine Beteiligung von 770 Hochschulen aus ganz Europa.

Leitung: Prof. Britta Wandaogo, Prof. Dr. Stefan Asmus und Prof. Markus Pasing.

 

36N5W2026-03-22T19:55:47+01:00

Island Ausstellung 2013

2021-08-23T23:42:31+02:00

Hundert Kilometer südlich vom Polarkreis wird es nicht dunkel und das Wasser sprudelt heiß aus den Bergen. Es gibt verborgene Leute und Vulkane, die ganz Europa lahmlegen. Das Leben in den Dörfern ist von David Lynch inszeniert und jedes Foto gerät fast zwangsweise kitschig, denn das Licht wird vom Meer permanent in tausend Teile gebrochen. Eine Exkursion in den hohen Norden Islands ist das Gegenteil von Goethes Italienreise: Reduktion statt Opulenz. Ein karger, kalter, klarer Ort, an dem das Innenleben den Raum bekommt, den es verdient. (mehr …)

Island Ausstellung 20132021-08-23T23:42:31+02:00

Wissensdesign.

2019-11-04T20:50:52+01:00

Die Arbeit an theoriefähigen hypermedialen Systemen geht von zwei Prämissen aus: der Abhängigkeit der Kommunikation von Materialität und der Dominanz technischer Systeme zur Erzeugung, Repräsentation und Nutzung von Komplexität.

Wenn angenommen wird, daß Medien nicht nur die Darstellungsmöglichkeiten von Wissen verändern, sondern in den Prozess der Wissengenerierung konstitutiv eingreifen, muß geschlossen werden, daß die digitalen Medien bisher unbekannte Möglichkeiten für die Generierung neuer Wissensformen bieten.

Vgl. Wissensdesign

Wissensdesign.2019-11-04T20:50:52+01:00

CREATING SPACE

2019-11-04T21:20:16+01:00

Creating Space – das ist das Lichtprojekt am Sparda-Carré in Bonn. Von 2010-2016 wurden unter der Leitung von Professor Dr. Stefan Asmus und Professor Dr. Reiner Nachtwey auf der Medienfassade des Gebäudes der Sparda-Bank West eG in Bonn Lichtkunstwerke von Studierenden des FB Design der Hochschule Düsseldorf gezeigt. Die künstlerischen Projekte sind sehr unterschiedlich, doch steht ein Thema im Mittelpunkt: die Zeit und ihr Bedeutungsspektrum für die moderne, urbane Gesellschaft.

CREATING SPACE2019-11-04T21:20:16+01:00

Djupavic 2012

2017-01-25T09:45:44+01:00

„Island kostet die Welt, es gibt verborgene Leute
und Reykjavík explodiert gleich“

Djupavic 20122017-01-25T09:45:44+01:00

13001 Frioul

2018-03-20T12:51:48+01:00

Im September 2004 fand auf der Insel Frioul (zugehörig zur Stadt Marseille) ein einwöchiges Arbeitstreffen von 30 Künstlern/Künstlerinnen aus der ganzen Welt statt. Ziel war es, durch wechselseitige Inspiration, sowie durch Bezugnahme zur Lokalität sich in einen Schaffensprozess zu begeben, der am Ende der Woche in eine Ausstellung der Arbeitsergebnisse mündete.

Das gesamte Geschehen auf der Insel wurde von einer 16 Personen starken Gruppe Düsseldorfer Designer (Professoren und Studierende) dokumentiert. Das umfangreiche Material (12.000 Fotos, 70 Stunden Film, ca. 40 Interviews und weitere Soundfiles) wurde als interaktive Anwendung und als Buch verarbeitet.

13001 Frioul2018-03-20T12:51:48+01:00

Warum ist die Doppelkonstitution von Sinn (psychisch und sozial) wichtig für den Entwurfprozess?

2021-08-23T23:32:25+02:00

Sinn sollte im Entwurfsprozess nicht in der Beliebigkeit subjektiver Zurechnung verschwinden, das könnte nach landläufiger Auffassung eher als Unsinn bezeichnet werden. Stattdessen läßt sich Sinn gegen die transzendentale Tradition als abwägendes und begründbares Verfahren verstehen, Möglichkeiten und Alternativen einzuschränken. Die Systemtheorie erklärt, dass Bewusstseins- und Kommunikationssysteme gleichermassen auf Sinn zurückgreifen, indem sie das Aktuelle auf jeweils andere Möglichkeiten hin überschreiten…

 

Warum ist die Doppelkonstitution von Sinn (psychisch und sozial) wichtig für den Entwurfprozess?2021-08-23T23:32:25+02:00
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